Knotenkunde





Achtknoten

Der Achtknoten stoppt, sichert also das Ende einer Leine gegen Durchrutschen. (Zum Beispiel das Ende einer Schot!)


Zunächst ein Auge machen, das Ende unter der festen Leine herführen und von oben in das Auge stecken.


 


 






Kreuzknoten

Mit dem Kreuzknoten verbindet man zwei gleichstarke Leinen.


Mit dem einen Ende eine Bucht legen. Das andere Ende von hinten durch die Bucht stecken, es unter der Bucht herführen und von oben wieder in die gleiche Bucht hinein gehen. Achtung: die beiden kurzen Enden müssen sich am Ende auf der gleichen Seite befinden.


 


 






Einfacher Schotstek

Den Schotstek benutzt man zum Verbinden zweier unterschiedlich dicker Leinen.


Mit dem dickeren Ende eine Bucht legen. Das dünnere Ende von unten durch die Bucht führen und um diese herumlegen. Dann unter der dünneren Leine durch. Achtung: die beiden kurzen Enden müssen sich am Ende auf unterschiedlichen Seiten befinden.


 


 






Doppelter Schotstek

Den doppelten Schotstek benutzt man zum Verbinden zweier sehr unterschiedlich dicker Leinen.


Mit dem dickeren Ende eine Bucht legen. Das dünnere Ende von unten durch die Bucht führen und um diese herumlegen. Dann unter der dünneren Leine durch, noch mal um die Bucht gehen und wieder unter der dünneren Leine durch. Achtung: die beiden kurzen Enden müssen sich am Ende auf unterschiedlichen Seiten befinden.


 


 






Palstek

Der Palstek ergibt ein nicht zuziehbares Auge (Schlinge).


Ein Auge legen, von unten mit dem losen Ende durch die Schlaufe kommen, um die befestigte Leine herumlegen und wieder von oben in die gleiche Schlaufe zurückstecken. Achtung: das kurze Ende muss sich am Ende außerhalb der Schlaufe befinden.


Merksatz: „Einen Teich legen, bei dem der Baum hinter dem Teich hervorwächst. Ein Frosch springt aus dem Teich, läuft um den Baum herum und springt wieder in den Teich zurück.“


 


 






Geworfener Webeleinstek

Der Webleinstek dient zum Festmachen an einem Poller, Pfahl oder an einem anderen festen Gegenstand.


Es werden zwei Augen gelegt. Bei dem ersten muss das wegführenden Ende unten liegen, bei dem zweiten oben. Dann wird das zweite Auge unter das erste geschoben.


 


 






Gesteckter Webeleinstek

Der Webleinstek dient zum Festmachen an einem Pfahl, einer Stange, der Rehling oder an einem anderen festen Gegenstand.


Zuerst einen Rundtörn um den Pfahl oder die Stange legen. Über diesen Rundtörn schräg einen zweiten legen und das Ende unterstecken. Der Drehsinn muss dabei immer gleich bleiben.


 


 






Webeleinstek auf Slip

Der Webleinstek auf Slip dient zum Festmachen an einem Pfahl, einer Stange, der Rehling oder an einem anderen festen Gegenstand. Er lässt sich sehr leicht wieder öffnen.


Zuerst einen Rundtörn um den Pfahl oder die Stange legen. Über diesen Rundtörn schräg einen zweiten legen und das Ende, zu einer Bucht geschlagen, unterstecken. Der Drehsinn muss dabei immer gleich bleiben.


 






1 1/2 Rundtörn mit zwei halben Schlägen

Der 1 1/2 Rundtörn mit zwei halben Schlägen eignet sich zum Befestigen einer Leine an einem Balken oder einem Ring.


Die Leine wird zweimal um den Balken herum gelegt. Dann wird das kurze Ende einmal um das andere gelegt und durchstecken. Auf die gleiche Weise wieder um das feste Ende gehen und durchstecken. Im Prinzip werden also zwei Knoten um das feste Ende gelegt.


 






Belegen einer Klampe

Der Kopfschlag bildet den Abschluss bei dem Belegen einer Klampe.


Zunächst wird die Leine um den Fuß der Klampe gelegt und dann überkreuz darüber gewickelt. Wenn ausreichend Achten gelegt wurden, beendet man das Belegen der Klampe mit einem Kopfschlag. Dazu in der Hand ein Auge drehen und über die Klampe legen, so dass das lose Ende parallel zur letzten obersten Acht verläuft. Achtung: Der Kopfschlag muss geworfen und nicht gesteckt werden.


 


 






Stopperstek

Den Stopperstek benutzt man zum Befestigen einer Leine an einer anderen Leine. Das besondere an diesem Knoten ist, dass er sich zu einer Seite verschieben lässt, sich aber bei Zug in die andere Richtung beklemmt.


Einen Rundtörn um eine andere Leine legen, dann schräg darüber noch einen zweiten. Noch einmal um die Trosse schräg herum, diesmal jedoch oberhalb des festen Endes, durchstecken und festziehen.